• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home International Europa

Transformation im Bestand zahlt sich aus

von Charles Steiner
14. Dezember 2022
in Europa, Gewerbe, International, Nachhaltigkeit
Transformation von Bestandsimmobilien zahlt sich aus. Foto: pixabay.com

Transformation von Bestandsimmobilien zahlt sich aus. Foto: pixabay.com

Union Investment und bulwiengesa: Dafür würden auch Mieter mehr bezahlen.

Die EU-Taxonomie einerseits und der Klimawandel andererseits zwingt die Immobilienbranche zum handeln – vor allem, was Bestandsimmobilien betrifft. Die Maßnahmen, um Bestandsgebäude in Richtung Klimaneutralität aufzurüsten kostet jedenfalls Geld. Es lohnt sich aber, das zu investieren: In der Studie „Transformationsimmobilien“ von Union Investment und bulwiengesa, basierend auf einer im heurigen Sommer durchgeführten Befragung von rund 200 Marktakteuren, geht hervor, dass die Planung und Umsetzung von Transformationsprojekten nicht nur einen wesentlichen Schritt zur Erreichung der Klimaziele erreichen, sondern auch aus Investmentperspektive durchaus gewinnbringend sein kann. Allerdings, so schränkt die Studie ein, müssten sich für Transformationsprojekte die politischen Rahmenbedingungen ändern.

In besagter Studie gaben 90 Prozent der Befragten an, dass Mixed-Use-Konzepte bei Transformationsimmobilien helfen würden, Ertragssicherheit über den gesamten Lebenszyklus zu gewährleisten. Rund 60 Prozent sagen, dass durch Transformationsimmobilien Probleme durch steigende Baukosten wie Energiepreise und gestörte Lieferketten gelöst werden können. 57 Prozent sagen, dass Transformation immer nachhaltiger ist als Abriss oder Neubau. Auch dürfte anhand der Befragungsergebnisse die Investoren- und Entwicklerseite eine hohe Bereitschaft haben, diesbezüglich in Vorleistung zu gehen.

Gefragt nach der „Investitionsbereitschaft“, um eine schnellere Baugenehmigung zu erhalten, würden die befragten Immobilienakteure ihre Schwerpunkte bei der Transformation deutlich auf Nachhaltigkeitsaspekte legen, heißt es in der Studie. Dazu zählen energetische Fassaden, hochwertige Außenanlagen oder ökologische Ausgleichsmaßnahmen. Akzeptiert werden auch Mehrkosten für kreislauffähige Konstruktionen und Baustoffe bzw. zur Vermeidung von Bauabfall beim Umbau. Und: 60 Prozent der Befragten würden für eine schnelle Baugenehmigung auch mietreduzierte Flächen für soziale und kulturelle Flächen anbieten. Demgegenüber wären jedoch nur knapp 50 Prozent bereit, einen höheren Anteil von sozial gefördertem Wohnraum bereitzustellen. Auch bei gewerblichen Mietern dürfte ein Umdenken begonnen haben, so die Einschätzung der befragten Akteure, die von der Akzeptanz einer höheren Kaltmiete bei energieeffizienteren Flächen und ökologisch nachhaltiger Bauweise ausgehen. Auch sehen die Befragten eine wachsende Bereitschaft, etwa Zugeständnisse beim Einsatz von recyceltem Material zu machen.

Zuletzt betrachtet der Großteil der Studienteilnehmer die Transformation in erster Linie als Chance, um ein zukunftsfähiges Nutzungskonzept umzustellen.  An zweiter Stelle folgen die wirtschaftlichen Ziele „Hohe Ertragssicherheit“ und „Werterhöhung der Immobilie“, gefolgt von Nachhaltigkeitszielen wie „möglichst geringe CO2-Emissionen für den gesamten weiteren Lebenszyklus“ und „architektonische bzw. städtebauliche Umfeldverbesserung“. Henrike Waldburg, Leitung Investmentmanagement Global bei Union Investment, sieht die Transformation von Bestandsimmobilien im Kontext der aktuellen Herausforderung als zentralen Baustein der neuen Realität: „Transformationsimmobilien haben das Potenzial, diese Vielfalt an Themen ganzheitlich zu beantworten. Die in der Transformation liegenden Chancen werden auch von Investoren in zunehmendem Maße erkannt.“

Politisch müssen aber die Rahmenbedingungen angepasst werden, so Felix Embacher, Bereichsleiter Research und Data Science bei bulwiengesa: „Ganz oben auf dem Wunschzettel stehen eine erleichterte Nutzungserlaubnis und eine Befreiung von Auflagen sowie die Erlaubnis einer höheren Flächenausnutzung. 80 Prozent der Befragten wünschen eine klare ämterübergreifende Projektorganisation bei den Kommunen sowie die Zusammenführung von schnellen Planungsprozessen und Bürgerbeteiligung.“ Auch bei den Fördermöglichkeiten für Transformationsprozesse gebe es noch Optimierungspotenziale.

Tags: bulwiengesaUnion Investment
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

China: Die unterschätzte Fragilität einer Supermacht

China: Die unterschätzte Fragilität einer Supermacht

von Thilo Hoffmann
5. Mai 2026

Gastkommentar: China gilt als die kommende Supermacht des 21. Jahrhunderts. Wirtschaftlich dynamisch, technologisch ambitioniert, politisch durchsetzungsfähig. Dieses Bild ist tief...

Garbe und BlackRock kündigen Aufbau von europäischem Logistikportfolio an

Deutscher Logistikmarkt mit Schwung ins Jahr gestartet

von Onlineredaktion immobilien investment
5. Mai 2026

E-Commerce und asiatische Nutzer treiben Vermietungsmarkt – Leerstand niedrig, Mieten stabilisieren sich. Der Vermietungsmarkt für Logistikimmobilien ist mit einer spürbaren...

Schwache Vermietungsleistung am Logistikmarkt Wien und Umgebung

Wiener Logistikmarkt: Sinkende Fertigstellungen und Flächenumsätze

von Charles Steiner
5. Mai 2026

Nachfragerückgang trifft auf wachsendes Angebot – Leerstände steigen, Mieten bleiben stabil. Der Wiener Industrie- und Logistikmarkt zeigt laut aktuellen Marktdaten...

CA Immo verkauft polnisches Büroobjekt an AYA Properties Fund

CA Immo verkauft polnisches Büroobjekt an AYA Properties Fund

von Charles Steiner
5. Mai 2026

Bürogebäude „Sienna Center“ in Warschau wechselt den Eigentümer – Verkauf Teil des strategischen Kapitalrotationsprogramms von CA Immo. Die österreichische Immobiliengesellschaft...

Keine Sanierung: Signa Holding ist jetzt im Konkurs

Signa Holding: Insolvenzverwalter sieht sich für kommende Prozesse gerüstet

von Onlineredaktion immobilien investment
4. Mai 2026

Sechster Bericht zeigt abgeschlossene Verwertungen, anhängige Verfahren in Millionenhöhe und hohe Forderungssummen. Im Insolvenzverfahren der Signa Holding GmbH sieht sich...

Wie Sanierung gelingen kann

Wie Sanierung gelingen kann

von Charles Steiner
4. Mai 2026

Sanierungsgipfel 2026 setzt auf Kooperation, neue Finanzierungsmodelle und vereinfachte Rahmenbedingungen. Die Transformation des Gebäudebestands rückt zunehmend ins Zentrum der Bau-...

Neueste Beiträge

  • Kalt-warmer Schlagabtausch um Lieferverträge im Triiiple
  • China: Die unterschätzte Fragilität einer Supermacht
  • Steigende Nachfrage nach Erstbezugswohnungen
  • Deutscher Logistikmarkt mit Schwung ins Jahr gestartet
  • Wiener Logistikmarkt: Sinkende Fertigstellungen und Flächenumsätze
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen