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Home Österreich Finanzierung

Stillstand am Transaktionsmarkt beschert UBM Abstriche

von Onlineredaktion immobilien investment
21. Februar 2023
in Finanzierung, Gewerbe, International, News, Österreich
Die aktuelle Situation am Transaktionsmarkt bescherte der UBM Abstriche. Foto: pixabay.com

Die aktuelle Situation am Transaktionsmarkt bescherte der UBM Abstriche. Foto: pixabay.com

UBM erwartet Gewinn vor Steuern zwischen 30 und 31 Millionen Euro. Das sei zwar „respektables Ergebnis“, liegt aber hinter Erwartungen. Auch Baugenehmigungen dämpften Ergebnis.

Dass sich der Transaktionsmarkt im Zuge der Zinserhöhungen abgekühlt hat, bekommt auch die UBM zu spüren. Zwar rechnet der Konzern für das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Gewinn zwischen 30 und 31 Millionen Euro, was man als respektables Ergebnis wertet, dennoch liege man unter den Erwartungen der Vorjahre. Grund dafür seien neben dem sehr verhaltenen Transaktionsmarkt unter anderem auch schleppende Baubewilligungen sowie Übergaben, die sich vom Vorjahr nach heuer verschoben hatten. UBM-CEO Thomas G. Winkler: „Leider ist es uns im dritten von Krisen geprägten Jahr nicht gelungen, an die Ergebnisse der vorangegangenen beiden Jahre anzuschließen.“

Ungeachtet dessen erweist sich die UBM aufgrund von Cashreserven als sehr solide. Per 31. Dezember des Vorjahres verweist der Konzern auf 324 Millionen Euro an Liquidität bei einer Eigenkapitalquote, die nach wie vor im Zielkorridor zwischen 30 und 35 Prozent liege. Im vierten Quartal 2022 sind aufgrund der soliden finanziellen Ausgangslage die ausstehenden 81,1 Millionen Euro der UBM-Anleihe 2017-2022 aus eigenen Cash Reserven zurückgeführt worden (immobilien investment berichtete). Aktuell liege die Nettoverschuldung am Jahresende bei 499 Millionen Euro.

Auch sei die zukünftige Profitabilität der UBM über die Ergebnisbeiträge der bestehenden Entwicklungspipeline in der Höhe von 2,1 Milliarden Euro abgesichert. Insgesamt befinden sich die Projekte zum überwiegenden Teil (90 Prozent) in Deutschland und Österreich beziehungsweise in den Assetklassen Wohnen (56 Prozent) und Büro (44 Prozent). Über 180.000 Quadratmeter sind bereits in Planung bzw. Umsetzung, dabei wolle sich die UBM als führender Entwickler von Projekten in Holz-Hybridbauweise positionieren. Die endgültigen Zahlen werden ab 17. April veröffentlicht.

Tags: UBM Development
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