• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Österreich

Regierung einigt sich auf Bestellerprinzip

von Charles Steiner
18. Dezember 2022
in Österreich, Recht & Steuern, Wohnen
Das Bestellerprinzip kommt jetzt fix. Am Mittwoch stimmt der Ministerrat über die Novelle ab. Foto: © Parlamentsdirektion / Anna Rauchenberger

Das Bestellerprinzip kommt jetzt fix. Am Mittwoch stimmt der Ministerrat über die Novelle ab. Foto: © Parlamentsdirektion / Anna Rauchenberger

Reform der Maklerprovision ab 1. Juni fix. ÖVI: „Foul der Sonderklasse.“

Auch wenn die Verhandlungen zwischen der Regierungskoalition zäh waren, ist das in der Branche umstrittene Bestellerprinzip nun doch am Ende des Jahres durchgeboxt worden. Am Sonntag gaben Justizministerin Alma Zadic und Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm bekannt, dass ab 1. Juli nur mehr derjenige die Maklerprovision bezahlt, der den Makler auch beauftragt. Am Mittwoch soll die Vorlage zur Änderung des Maklergesetzes im Ministerrat beschlossen werden, so Zadic und Plakolm in einer gemeinsamen Aussendung. Die Regierung verspricht sich durch das Bestellerprinzip mehr als 55 Millionen Euro Entlastung bei Vertragsabschlüssen durch die Konsumenten, „womit eine große Ungerechtigkeit weggeschafft wurde.“ Bisher hatte der Mieter stets Maklergebühren von bis zu zwei Bruttomonatsmieten bezahlen müssen.

Die Immobilienbranche ist in diesen Vorstoß der Regierung jedenfalls nicht eingebunden worden, schäumt der Österreichische Verband der Immobilienwirtschaft. In einer Aussendung bezeichnet ÖVI-Präsident Georg Flödl die Novelle des Maklergesetzes als „politisches Foul der Sonderklasse“. Dass die Novelle mehr Gerechtigkeit für die Mieter bedeute, sei eine polemische Argumentation, da bereits bislang Provisionszahlungen nur zu zahlen seien, wenn es eine Beauftragung und Honorarvereinbarung gäbe: „Die Regierungsparteien sehen endlich Gerechtigkeit verwirklicht, wenn der Mieter für Dienstleistungen, die er erhält, nicht mehr bezahlen soll. Dieses Verständnis von Fairness ist nicht nachzuvollziehen, am Ende des Tages werden Mieter und Vermieter gleichermaßen verlieren“, so Flödl.

Für den ÖVI werde der Markt jetzt intransparenter, das sichtbare Angebot würde sinken, weil viele Objekte nicht mehr professionell aufgearbeitet und angeboten würden und vor allem werde die Beratungs- und Serviceleistung des Maklers gegenüber dem Interessenten in Zukunft wegfallen. Überdies rechnet der ÖVI damit, dass Massenbesichtigungen wieder zunehmen, individueller Service aber dem Kostendruck zum Opfer fallen. Denn: Der Vermieter kann die Maklerkosten – anders als in Deutschland – in die Miete zumeist nicht einrechnen, weil dies im preisgeregelten Vollanwendungsbereich des Mietrechts nicht zulässig ist.

Den konkreten Gesetzesentwurf kennt man in der Branche nach wie vor nicht, sicher sei aber, dass sich der Makler auf seine Rolle als einseitiger Interessensvertreter des Vermieters zurückziehen werde, sagt ÖVI-Geschäftsführer Anton Holzapfel. Robin Kalandra, Maklersprecher des ÖVI, ist bestürzt darüber, wie gleichgültig die Politik all jenen kleinen Maklerunternehmen im städtischen Bereich, die sich auf Vermietung spezialisiert haben, die wirtschaftliche Grundlage entzieht. Vor allem angestellte Makler von Betrieben in der Größenordnung von 1-9 Mitarbeitern werden mit Kündigungen zu rechnen haben, aber auch viele EPUs werden wohl schließen müssen.

Tags: BestellerprinzipÖVIPolitik
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Rhomberg Bau realisiert Zukunfts-Campus in Zürich

Rhomberg Bau realisiert Zukunfts-Campus in Zürich

von Onlineredaktion immobilien investment
29. April 2026

YOND Campus setzt auf flexible Gewerbeflächen und nachhaltige Bauweise. Die Vorarlberger Rhomberg Bau AG errichtet in Zürich mit dem YOND...

Warimpex: Baugenehmigung für erstes Wohnbauprojekt in Polen

Warimpex verbessert Ergebnis

von Onlineredaktion immobilien investment
29. April 2026

Immobilienkonzern reduziert Verlust deutlich – Bürovermietungen und Bewertungen treiben Erholung. Die Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG hat im Geschäftsjahr 2025...

CBRE: Stationärer Handel wandelt sich zu Service-Hubs

CBRE: Stationärer Handel wandelt sich zu Service-Hubs

von Charles Steiner
29. April 2026

Europaweite Analyse zeigt: Filialen gewinnen als Logistik- und Markenstandorte im Omnichannel-Handel an Bedeutung. Der stationäre Einzelhandel entwickelt sich weg von...

Gebührenbefreiung bei Immo-Kauf endet: Worauf Käufer achten müssen

Gebührenbefreiung bei Immo-Kauf endet: Worauf Käufer achten müssen

von Onlineredaktion immobilien investment
29. April 2026

Österreichische Notariatskammer: Frist läuft mit Ende Juni 2026 aus – Grundbuchsantrag und Voraussetzungen entscheidend für Entlastung. Die befristete Gebührenbefreiung beim...

Wohnungsmarkt bleibt mittelfristig angespannt

Advicum: Mietpreisdeckel geht zulasten von Wohnraum

von Onlineredaktion immobilien investment
29. April 2026

Berater warnen vor langfristigen Folgen regulatorischer Eingriffe auf Neubau und Investitionen. Der österreichische Immobilienmarkt ist laut der Advicum Consulting durch...

IMMOunited holt internationalen KI-Experten

IMMOunited holt internationalen KI-Experten

von Onlineredaktion immobilien investment
28. April 2026

Alexander Playford übernimmt als Head of AI & Innovation die Weiterentwicklung intelligenter Immobiliendaten-Produkte. IMMOunited verstärkt seine Produktentwicklung mit internationaler KI-Expertise....

Neueste Beiträge

  • Rhomberg Bau realisiert Zukunfts-Campus in Zürich
  • HanseMerkur und Hauck & Aufhäuser Fund legen neuen Rechenzentren-Fonds auf
  • Warimpex verbessert Ergebnis
  • CBRE: Stationärer Handel wandelt sich zu Service-Hubs
  • Gebührenbefreiung bei Immo-Kauf endet: Worauf Käufer achten müssen
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen