• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
AI Competence
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Österreich Finanzierung

ÖRAG: Ab 2024 sind Zinssenkungen realistisch

von Charles Steiner
19. Dezember 2023
in Finanzierung, Gewerbe, Österreich, Wohnen
ÖRAG-Vorstand Stefan Brezovich rechnet im kommenden Jahr mit zwei (kleinen) Zinsschritten nach unten. Foto: ÖRAG/Wilke

ÖRAG-Vorstand Stefan Brezovich rechnet im kommenden Jahr mit zwei (kleinen) Zinsschritten nach unten. Foto: ÖRAG/Wilke

Im kommenden Jahr ist eine Stabilisierung des Zinsniveaus möglich, auch ein bis zwei Schritte nach unten sind möglich.

Im kommenden Jahr könnte es zu einer Entspannung der Zinssituation kommen, wobei auch die einen oder anderen Zinsschritte nach unten möglich sind, so ein Ausblick zum Immobilienmarkt von der ÖRAG. Darin geht ÖRAG-Vorstand Stefan Brezovich davon aus, dass im kommenden Jahr durch die FED und die EZB ein bis zwei Zinssenkungen von jeweils 0,25 Prozent im Raum stehen. Das deswegen, da sich die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten unerwartet stark entwickelt habe, weswegen offen sei, ob die FED diese Schritte setzt. Normalerweise würde die EZB der FED folgen, wenngleich in manchen Fällen auch mit Verzögerungen.

Sollte die FED die Zinsen senken, rechnet Brezovich diesmal damit, dass die Zinssenkungsschritte der EZB zeitnahe erfolgen dürfte, da sich die Europäische Wirtschaft – allen voran Deutschland – wesentlich schwächer entwickelt habe. Überdies sei die Inflation im Euro-Raum signifikant gesunken, wenn auch nicht in dem Maße in Österreich, so Brezovich, der ein Zinsniveau in einer Bandbreite von drei bis vier Prozent grundsätzlich für sinnvoll und gesund für die Wirtschaft erachtet: „Auch die Immobilienwirtschaft hat viele Jahrzehnte mit einem derartigen Zinsniveau gut funktioniert. Jedoch hat der viel zu rasche Zinsanstieg von Mitte 2022 bis Mitte 2023 im Euroraum vor allem der Immobilienwirtschaft massiv geschadet, die zuvor einer der größten Nutznießer der Niedrigzinsphase war.“

Für 2024 gelte es, die kritischen Auswirkungen „dieser Zinsexplosion zu verdauen“, so Brezovich, mittlerweile seien namhafte Player am Immobilienmarkt insolvent geworden, andere wiederum stünden vor „ernsthaften Problemen“. Dennoch würden Banken auf diese Entwicklung ruhig reagieren, um Notverkäufe, die vor allem bei Developments anstehen könnten, zu vermeiden. Ab dem kommenden Jahr rechnet die ÖRAG damit, dass mehr Objekte aus notleidenden Finanzierungen auf den Markt kommen, weswegen die Preise fallen dürften. Für diese Objekte gebe es durchaus Interessenten, da die Preise in vielen Fällen zwischen 20 und 30 Prozent unter den Höchstwerten der vergangenen Jahre liegen würden. Stärkere Abschläge seien vor allem bei ertragsschwachen Immobilien in wenig attraktiven Lagen möglich, die weder über eine attraktive Sachwertentwicklung noch über einen emotionalen Käuferzugang verfügen.

Vor allem für eigenkapitalstarke Investoren dürfte das Marktumfeld gute Chancen bieten. Brezovich: „Zahlreiche eigenkapitalstarke Investoren warten derzeit noch die weitere Preisentwicklung ab und werden zuschlagen, sobald sich wieder ein klares Bild bietet. „First Mover“ können sich aber schon jetzt besonders attraktive Immobilien (die zuletzt kaum am Markt verfügbar waren) sichern, ohne dabei allzu viel Mitbewerb zu haben- mit entsprechend guter Verhandlungsposition.“ Das gelte auch für finanzstarke Projektentwickler, für die sich günstige Opportunitäten beim Zukauf eröffnen.

Tags: EZBFEDÖRAG
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Immobilienwirtschaft sieht Arbeitsplätze in Gefahr und wettert gegen Systemrisikopuffer

Immobilienwirtschaft sieht Arbeitsplätze in Gefahr und wettert gegen Systemrisikopuffer

von Charles Steiner
2. November 2026

Der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder fordert eine Überprüfung des Systemrisikopuffers für Gewerbeimmobilienkredite und verweist auf Beschäftigungsverluste und den schwachen...

Soravia eröffnet Fachmarktzentrum in Ostslowakei

Savills registriert hohe Nachfrage von Mietern und Investoren für Fachmarktzentren

von Charles Steiner
2. November 2026

Europäische Fachmarktzentren verzeichnen laut Savills eine hohe Flächennachfrage bei teils knappem Angebot. Gleichzeitig steigt das Interesse internationaler Investoren: In den...

Ausreichendes Angebot am Grazer Wohnungsmarkt

Steiermark will beim Bauen auf’s Gas steigen

von Charles Steiner
2. November 2026

Mit einer Novelle des steirischen Baugesetzes sollen Genehmigungsverfahren beschleunigt und bürokratische Hürden reduziert werden. Die VÖPE begrüßt insbesondere die geplante...

ÖVI: „KI nur Tool, aber kein Ersatz in der Bewertung“

ÖVI: „KI nur Tool, aber kein Ersatz in der Bewertung“

von Charles Steiner
2. November 2026

Beim TEGOVA-Symposium in Wien diskutierten rund 200 Immobiliensachverständige aus 30 Ländern über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Immobilienbewertung....

Baubewilligungen auf neuem Tiefstand – aber Förderungen steigen

Baubewilligungen auf neuem Tiefstand – aber Förderungen steigen

von Charles Steiner
29. Oktober 2026

Die Zahl der Baubewilligungen in Österreich ist 2025 weiter gesunken. Laut Wohnbauförderungs- und Baubewilligungsstatistik wurden 47.800 Wohneinheiten genehmigt – drei...

Neue Teamleiterin Wohnen bei Optin

Neue Teamleiterin Wohnen bei Optin

von Onlineredaktion immobilien investment
29. Oktober 2026

Caroline Asen übernimmt bei Optin Immobilien die Teamleitung Wohnen. Sie ist seit 2020 im Unternehmen tätig und soll den Geschäftsbereich...

Neueste Beiträge

  • Immobilienwirtschaft sieht Arbeitsplätze in Gefahr und wettert gegen Systemrisikopuffer
  • Savills registriert hohe Nachfrage von Mietern und Investoren für Fachmarktzentren
  • Steiermark will beim Bauen auf’s Gas steigen
  • ÖVI: „KI nur Tool, aber kein Ersatz in der Bewertung“
  • Baubewilligungen auf neuem Tiefstand – aber Förderungen steigen
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen