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Home Österreich Finanzierung

OeNB sieht Tief bei privaten Wohnbaukrediten durchschritten

von Charles Steiner
9. April 2024
in Finanzierung, Finanzierung, Gewerbe, Österreich, Wohnen
Seit Mitte 2022 deutet sich laut OeNB wieder eine gestiegene Nachfrage bei Wohnbaukrediten an. Allerdings gegenteiliger Trend bei Unternehmenskrediten. Foto: OeNB

Seit Mitte 2022 deutet sich laut OeNB wieder eine gestiegene Nachfrage bei Wohnbaukrediten an. Allerdings gegenteiliger Trend bei Unternehmenskrediten. Foto: OeNB

Europaweite Bank Lending Survey verzeichnete im ersten Quartal leichten Anstieg bei der Nachfrage nach deutlichem Rückgang seit Mitte 2022. Bei Unternehmenskrediten ist die Nachfrage allerdings neuerlich gesunken, die Angebotspolitik werde weiter verschärft.

Das Nachfrage-Tief bei österreichischen Wohnbaukrediten dürfte nach Ansicht der Oesterreichischen Nationalbank durchschritten worden sein. Den Ergebnis einer europaweiten Umfrage über das Kreditgeschäft zufolge, die von der OeNB durchgeführt worden ist, habe sich im April die Nachfrage nach anderthalb Jahren Flaute wieder gesteigert. Aufgrund des starken Rückgangs in den vergangenen Quartalen war das Jahreswachstum der Wohnbaukredite gemäß Monetärstatistik zu Jahresbeginn 2024 aber noch deutlich negativ gewesen, geht aus einer entsprechenden Mitteilung der OeNB hervor. Die wieder aufgefrischte Nachfrage wertet die OeNB als mögliche moderate Trendwende, für das zweite Quartal werde ein ähnlicher Trend erwartet.

In den vergangenen Quartalen hatte es einen deutlichen Rückgang gegeben, der durch die Zinswende im zweiten Halbjahr 2022 ausgelöst wurde. Nun jedoch deuten die Erwartungen an ein sinkendes Zinsniveau ab Mitte 2024 und das Wachstum der Realeinkommen aufgrund einer verzögerten Anpassung an die Inflation auf eine verbesserte Kreditwürdigkeit hin, geht aus der Mitteilung der OeNB weiter hervor. Ungeachtet sind die Kreditrichtlinien der Banken und die Kreditbedingungen im Bereich der privaten Wohnbaukredite – sprich KIM-Verordnung – in den letzten Quartalen weitgehend unverändert geblieben.

Im Gegensatz dazu setzte sich der rückläufige Trend bei der Kreditnachfrage von Unternehmen im ersten Quartal 2024 fort. Insbesondere bei langfristigen Krediten zur Finanzierung von Investitionen bestehe eine anhaltende Nachfrageschwäche. Die gestiegenen Zinsen und Finanzierungskosten hätten diesen Trend verstärkt. Vor allem seit dem vierten Quartal habe sich ein rückläufiger Trend eingestellt, besonders stark sei dieser Effekt bei langfristigen Krediten für die Investitionsfinanzierung zu bemerken gewesen. Zumindest würden die befragten Banken für das zweite Quartal keinen weiteren Nachfragerückgang erwarten.

Die Risikoeinschätzung der Banken bezüglich der allgemeinen Wirtschaftslage und der Kreditwürdigkeit der Unternehmen habe sich seit 2022 verschlechtert und negativ auf das Kreditangebot ausgewirkt, weswegen die Banken ihre Angebotspolitik für Unternehmenskredite seit dem zweiten Quartal 2022 umfassend verschärft haben und weitere Verschärfungen im zweiten Quartal 2024 planen. Die verhaltene Kreditnachfrage der Unternehmen für Investitionen und die restriktive Kreditvergabe der Banken bedeuten, dass nach wie vor Wachstumsimpulse für die österreichische Wirtschaft aus der unternehmerischen Investitionstätigkeit fehlen würden, was sich wiederum in der aktuellen Wirtschaftsprognose für das heurige Jahr widerspiegelt, die allenfalls von einem moderaten Wachstum ausgeht. 

Tags: OeNBOesterreichische Nationalbank
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