• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
AI Competence
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home International

Nächste Milliarden-Pleite im Signa-Imperium

von Charles Steiner
7. Mai 2024
in International, Österreich, Retail
Die Signa Development ist im Konkurs. Foto: aurena.at

Die Signa Development ist im Konkurs. Foto: aurena.at

Sanierungsverfahren über Signa Retail eingeleitet. Passiva liegen bei 1,1 Milliarden Euro bei aktiven Mitteln von gerade einmal 1,5 Millionen Euro.

Der Dominoeffekt um das finanzmarode Signa-Imperium setzt sich unaufhaltsam fort. Wie die Kreditschützer Creditreform, KSV1870 und AKV Dienstagnachmittag via Aussendung bekannt gaben, ist nun auf Eigenantrag der Signa Retail ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet worden. Es handelt sich bei Signa Retail um eine Zwischenholding-Gesellschaft, zu ihren bedeutendsten Beteiligungen zählen die mittlerweile insolvente KaDeWe-Group, Globus, die Selfridges Group sowie Galeria Karstadt Kaufhof. Betroffen sind etwa 26 Gläubiger, laut Angaben der Creditreform sei nur ein Mitarbeiter davon betroffen. Als Sanierungsverwalter wurde Christoph Stapf eingesetzt, der auch Masseverwalter der sich im Konkurs befindlichen Muttergesellschaft Signa Holding ist.

Als Grund für die Zahlungsunfähigkeit der Signa Retail ist die Insolvenz der Signa Holding, dem Mehrheitsgesellschafter, ins Treffen geführt worden. Haftungszusagen, die mangels finanzieller Unterstützung vonseiten der Gesellschafter kurzfristig nicht bedient werden konnten, seien in Folge fällig gestellt worden. Versuche, die Schulden außergerichtlich zu stunden und geordnet zurückzuführen, seien laut Angaben der Creditreform gescheitert.

Die Signa Retail GmbH steht unter der mehrheitlichen Kontrolle der Signa Retail Beteiligung GmbH, die 92,17 Prozent der Anteile hält. Diese ist wiederum eine vollständige Tochter der Signa Holding GmbH, die als Zwischenholding an Gesellschaften der Signa Gruppe in der Schweiz fungiert, in denen die Einzelhandelsaktivitäten der Gruppe gebündelt sind. Zusätzlich besitzt die Signa Holding GmbH direkt 3,16 Prozent der Anteile an der Signa Retail GmbH. Weitere Beteiligungen umfassen 2,67 Prozent durch die SiRe Beteiligung GmbH und 2 Prozent, die von Roland Berger gehalten werden. Geschäftsführer der Signa Retail ist Marcus Mühlberger, der seit dem 13. Dezember 2023 die Gesellschaft eigenständig vertritt. Über die wesentlichen Beteiligungen der Gesellschaft, die Signa Retail Selection AG und die Signa European Invest Holding AG, sind Nachlassverfahren anhängig, die einem Insolvenzverfahren entsprechen, geht aus einer Mitteilung von Insolvenzverwalter Christoph Stapf hervor.

Die Aktiva der Signa Retail GmbH belaufen sich auf etwa 1,5 Millionen Euro, während die Passiva rund 1,1 Milliarden Euro betragen. Das Unternehmen hat den Gläubigern einen Sanierungsplan vorgelegt, der eine Quote von 20 Prozent vorsieht, zahlbar binnen zwei Jahren. Gemäß Angaben der Signa Retail im Eigenantrag halte man eine Fortführung der Geschäftstätigkeit für wirtschaftlich darstellbar, da kaum laufende Kosten anfallen würden. Gläubiger haben die Möglichkeit, ihre Forderungen bis zum 6. Juni 2024 anzumelden. Die Sanierungsplantagsatzung ist für den 25.Juli terminiert.

Unterdessen plant die angeschlagene Warenhauskette Galeria Kaufhof Karstadt, die vor einer Übernahme durch ein Konsortium durch die US-Investmentgesellschaft NRDC und der Beteiligungsfirma BB Kapital SA des Unternehmers Bernd Beetz steht, künftig nur mehr unter Galeria firmieren zu wollen. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt, erklärte darin Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus, dass die Entscheidung, die Namensbestandteile Karstadt und Kaufhof zu entfernen, darauf zurückzuführen sei, dass diese Namen eng mit den jüngsten Insolvenzen verbunden seien. Diese Zöpfe wolle man abschneiden, wird er im Artikel zitiert.

Die geplante Übernahme durch die NRDC und BB Kapital SA steht noch aus. Die Zustimmung der Gläubiger zum Insolvenzplan wird am 28. Mai erwartet, eine Bestätigung durch das Amtsgericht Essen soll folgen. Im Rahmen der Umstrukturierung wird das Unternehmen voraussichtlich 16 seiner 92 Filialen schließen. Denkhaus äußerte sich aber optimistisch über die finanzielle Erholung des Unternehmens, betonte die bereits erreichte Profitabilität und die Erwartung einer weiteren Verbesserung der wirtschaftlichen Lage nach der Reduktion der Mietkosten im August. Olivier Van den Bossche, Chef von Galeria, merkte an, dass das Ziel sei, jede Filiale eigenständig profitabel zu machen.

Tags: CreditreformInsolvenzenKSVSIGNASigna Retail
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Immo-Markt 2026: Stabilisierung ja, aber noch kein neuer Aufschwung

Investmentvolumen im ersten Halbjahr um knapp ein Drittel gesunken

von Charles Steiner
15. Juli 2026

CBRE: Internationale Investoren wieder mehr in Österreich aktiv – Retail und Hotels führen den Investmentmarkt an. Der österreichische Immobilieninvestmentmarkt hat...

JP Hospitality kauft Lindner Hotel am Belvedere

JP Hospitality kauft Lindner Hotel am Belvedere

von Charles Steiner
15. Juli 2026

Hotelimmobilie wechselt aus offenem DWS-Immobilienfonds in das Portfolio von JP Hospitality. JP Hospitality, die auf Hotellerie spezialisierte Tochter der JP...

Seitwärtsbewegung bei Baulandgrundstücken im Salzburger Umland

Seitwärtsbewegung bei Baulandgrundstücken im Salzburger Umland

von Onlineredaktion immobilien investment
14. Juli 2026

Analyse von Hölzl & Hubner Immobilien: Mehr Grundstücksverkäufe bei stabilen Durchschnittspreisen – Toplagen legen weiter zu. Der Markt für Baulandgrundstücke...

ÖVI lehnt AK-Forderung zu befristeten Mietverträgen ab

Studie sieht höhere Wohnkosten durch Bestellerprinzip

von Charles Steiner
14. Juli 2026

Doch keine Kostensenkung für Wohnungssuchende durch Bestellerprinzip: WU- und Cambridge-Analyse sowie Branchenreport konstatieren Mietanstieg und geringeres Wohnungsangebot nach Einführung der...

Investmentmarkt: Unsicherheiten dämpfen Risikobereitschaft erheblich

Bestandswohnimmobilien machten mehr als Viertel des Investmentmarkts aus

von Charles Steiner
13. Juli 2026

EHL Investment Consulting: Transaktionsvolumen im ersten Halbjahr mit rund 1,15 Milliarden Euro nahezu auf Vorjahresniveau – Core-Objekte bleiben gefragt. Stabile...

Grünflächen im Nordwestbahnhof sollen Grätzel abkühlen

Grünflächen im Nordwestbahnhof sollen Grätzel abkühlen

von Onlineredaktion immobilien investment
13. Juli 2026

AIT-Studie im Auftrag von ÖBB sieht durch Begrünung und Entsiegelung weniger Tropennächte und niedrigere Temperaturen im neuen Stadtquartier. Die Entwicklung...

Neueste Beiträge

  • Investmentvolumen im ersten Halbjahr um knapp ein Drittel gesunken
  • JP Hospitality kauft Lindner Hotel am Belvedere
  • Seitwärtsbewegung bei Baulandgrundstücken im Salzburger Umland
  • Studie sieht höhere Wohnkosten durch Bestellerprinzip
  • Bestandswohnimmobilien machten mehr als Viertel des Investmentmarkts aus
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen