• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home International Deutschland

Investment-Markt weiter verhalten, Insolvenz-Transaktionen nehmen zu

von Charles Steiner
8. Juli 2024
in Deutschland, Gewerbe, Wohnen
Bis auf den Verkauf des KaDeWe Berlin an die thailändische Central Group für rund eine Milliarde Euro waren Großabschlüsse im ersten Halbjahr praktisch nicht vorhanden. Foto: pixabay.com

Bis auf den Verkauf des KaDeWe Berlin an die thailändische Central Group für rund eine Milliarde Euro waren Großabschlüsse im ersten Halbjahr praktisch nicht vorhanden. Foto: pixabay.com

Der Halbjahresbericht von Colliers zeigt nach wie vor verhaltene Aktivität: Inklusive Wohninvestments sind in Deutschland rund 15 Milliarden Euro in den Immobilienmarkt geflossen. Vom Erreichen des Zehnjahresmittels ist man damit weit entfernt.

Der deutsche Investmentmarkt zeigt im Angesicht der aktuellen Marktbedingungen nach wie vor eine schwache Dynamik. Da hatten sich auch nicht entsprechende Auswirkungen durch den (bereits eingepreisten) gesenkten Leitzins um 25 Basispunkte niedergeschlagen. Laut Halbjahresbericht von Colliers sind im ersten Halbjahr inklusive Wohnsegment gerade einmal 15,5 Milliarden Euro in deutsche Investmentimmobilien geflossen, wobei rund vier Milliarden Euro dem institutionellen Wohnsektor zuzurechnen waren. Vom Zehnjahresmittel 2013 – 2022 von rund 73,5 Milliarden Euro bleibt man mit der Halbjahresperformance jedenfalls weit entfernt.

Das liegt mitunter auch an fehlenden Großabschlüssen, sieht man einmal von der Übernahme des Berliner Luxuswarenhauses KaDeWe durch die thailändische Central Group für rund eine Milliarde Euro ab. Damit hatte das Einzelhandelssegment zur Jahresmitte einen Marktanteil von 23 Prozent erreicht, hinter Industrie- und Logistikimmobilien (28 Prozent) und vor Büroimmobilien (19 Prozent). Großabschlüsse bleiben die Ausnahme,“ sagt Michael R. Baumann, Head of Capital Markets Germany bei Colliers. „Büro-Landmarkdeals wie zu Zeiten der Zyklushochphase fehlen komplett. Auch die derzeit aktiven Käufergruppen stehen eher für opportunitätsgetriebenes Geschäft, das sich als Folge der massiven Änderungen des Zins- und Finanzierungsumfeldes seit Juli 2022, aber auch aufgrund von strukturellen Nachfrageumbrüchen vor allem im Bürobereich herausgebildet hat.“

Ebenfalls auffällig ist, dass der Anteil an Insolvenzverkäufen am gesamten Transaktionsvolumen erheblich angestiegen ist, innerhalb von drei Monaten von 12 auf 21 Prozent. Mit steigender Tendenz: „Weitere großvolumige Projekte werden diesen Anteil voraussichtlich im Jahresverlauf weiter wachsen lassen“, sagt Andreas Trumpp, Head of Market Intelligence & Foresight bei Colliers. Vor allem Privatinvestoren und Family Offices dominieren seit Jahresbeginn den Markt, vor allem bei Core-Investments im dreistelligen Millionenbereich. Diese Käufergruppe hat sich mit gut 16 Prozent Marktanteil auf Platz 2 hinter Asset- und Fondsmanagern (28 Prozent) geschoben und damit Offene Immobilien- und Spezialfonds (12 Prozent) überholt. Ein Beispiel aus dem zweiten Quartal ist der Erwerb des Entwicklungsgrundstücks Opernplatz 2 in Frankfurt für rund 100 Millionen Euro aus einer Signa-Insolvenz.

Andreas Trumpp zieht Bilanz: „Der Markt befindet sich gerade in einem Übergang zurück zu einer ‚neuen Normalität‘. Der Abschluss von gleich mehreren Großdeals über 100 Millionen Euro pro Quartal war eine typische Erscheinung des Niedrigzinsumfeldes. Seit Anfang 2023 ist dieser Anteil auf rund 1 Prozent gesunken.“ Dafür sind die Spitzenrenditen – vor allem in den Big Seven – weitestgehend stabil geblieben, „Gegenüber dem Vorquartal wurden kaum Anpassungen bei den Spitzenrenditen registriert. Die Renditen liegen weiter eng beieinander, insbesondere im Bürosegment mit Werten zwischen 4,50 und 5,00 Prozent,“ so Trumpp.

Und auch wenn sich die Leitzinssenkung noch nicht wirklich im Investmentmarkt niedergeschlagen hat, so habe sie eine wichtige Signalwirkung für das künftige Marktgeschehen. Michael R. Baumann: „Eine bessere Planbarkeit des Zinspfades hilft, die Unsicherheit im Finanzierungsumfeld zu reduzieren. Vorbereitende Verkaufsaktivitäten nehmen spürbar zu, auch wenn verlängerte Kaufprozesse und weiterhin hohe Finanzierungskosten für dieses Jahr nur eine allmähliche Steigerung des Transaktionsvolumens erwarten lassen.“

Tags: Colliers International
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Immo-Markt 2026: Stabilisierung ja, aber noch kein neuer Aufschwung

Immo-Markt 2026: Stabilisierung ja, aber noch kein neuer Aufschwung

von Charles Steiner
29. Januar 2026

EY-Trendbarometer sieht vorsichtige Investoren, stagnierendes Investmentvolumen und hohe Bedeutung von Lage, ESG und Finanzierung. Der österreichische Immobilien-Investmentmarkt hat die Phase...

FMSG hält an Kapitalpuffer und KIM-VO fest

Wohnimmobilienpreise stiegen unter Inflationsrate

von Charles Steiner
29. Januar 2026

OeNB sieht moderate nominale Preiszuwächse, real sinkende Immobilienpreise und regionale Unterschiede. Die Wohnimmobilienpreise in Österreich sind im Jahr 2025 moderat...

Ortskernesterben: Raiffeisen Immobilien will Fokus auf Bestand

Ortskernesterben: Raiffeisen Immobilien will Fokus auf Bestand

von Onlineredaktion immobilien investment
28. Januar 2026

Gallup-Studie zeigt breiten Handlungsbedarf bei Bodenverbrauch und Ortskernsterben – Mehrheit der Bevölkerung spricht sich für Sanierung und Nachnutzung aus. Österreich...

Buwog will weiter wachsen und setzt jetzt auch auf Bestandszukäufe

Buwog will weiter wachsen und setzt jetzt auch auf Bestandszukäufe

von Onlineredaktion immobilien investment
28. Januar 2026

Baustarts für sieben Neubauprojekte, Fertigstellung von 454 Wohnungen und strategische Bestandsankäufe prägen die Wachstumsstrategie 2026. Die Buwog will in diesem...

Corum sammelt um über ein Drittel mehr Geld ein

Corum sammelt um über ein Drittel mehr Geld ein

von Onlineredaktion immobilien investment
27. Januar 2026

Kapitalzuflüsse in Österreich steigen 2025 um 37 Prozent, Immobilienfonds übertreffen Renditeziele. Die französische Immobilien-Investmentgesellschaft Corum bilanziert für das abgelaufene Jahr...

ARE vermarktet zwei Wohnprojekte in Mödling

ARE vermarktet zwei Wohnprojekte in Mödling

von Onlineredaktion immobilien investment
27. Januar 2026

163 Eigentums- und Vorsorgewohnungen mit nachhaltigen Energiekonzepten geplant, EHL Wohnen vermittelt. EHL Wohnen GmbH hat im Auftrag der ARE Austrian...

Neueste Beiträge

  • Immo-Markt 2026: Stabilisierung ja, aber noch kein neuer Aufschwung
  • Wohnimmobilienpreise stiegen unter Inflationsrate
  • Ortskernesterben: Raiffeisen Immobilien will Fokus auf Bestand
  • Buwog will weiter wachsen und setzt jetzt auch auf Bestandszukäufe
  • Corum sammelt um über ein Drittel mehr Geld ein
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen