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CA Immo steigert operativen Cashflow

von Onlineredaktion immobilien investment
27. März 2025
in CEE/SEE, Deutschland, Gewerbe, International, News, Office, Österreich
Keegan Viscius, CEO der CA Immo. Foto: Huger

Keegan Viscius, CEO der CA Immo. Foto: Huger

Dividendenvorschlag von 1,00 Euro pro Aktie für das abgelaufene Geschäftsjahr.

Die CA Immo hat im Geschäftsjahr 2024 ihre operativen Kennzahlen in einem herausfordernden Marktumfeld verbessert. Der operative Cashflow (FFO I) stieg um fünf Prozent auf 120,0 Millionen Euro und übertraf damit das selbst gesteckte Jahresziel von über 105 Millionen Euro deutlich, heißt es am Mittwochabend vom Konzern. Vor diesem Hintergrund schlägt der Vorstand der Hauptversammlung eine Dividendenausschüttung von 1,00 Euro je Aktie vor. „Aufgrund höherer Einnahmen und geringerer Ausgaben haben wir einen starken FFO I erzielt, der unser Finanzziel deutlich übertrifft“, erklärte CEO Keegan Viscius. „Es ist uns gelungen, Kapital in Form einer Dividendenausschüttung an unsere Aktionäre zurückzugeben.“

Trotz des schwierigen Marktumfelds konnte CA Immo die Vermietungsquote signifikant steigern. Sie erhöhte sich von 88,8 Prozent im Vorjahr auf 93,1 Prozent zum Jahresende. Im Laufe des Jahres wurden Mietverträge über eine Fläche von rund 150.000 Quadratmetern abgeschlossen. Die erzielten Mietniveaus lagen laut Unternehmen rund vier Prozent über dem erwarteten Mietwert. Die Mieteinnahmen legten damit im Jahresverlauf um drei Prozent auf 238,9 Millionen Euro zu. Dies sei auf die Fertigstellung von Projektentwicklungen in den Vorjahren sowie auf höhere Mieten im Bestandsportfolio zurückzuführen. Diese Faktoren kompensierten den Rückgang durch die Veräußerung nicht-strategischer Immobilien.

Das operative Ergebnis (EBITDA) belief sich auf 174,8 Millionen Euro und lag damit 46 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Rückgänge sind laut Unternehmen insbesondere auf das außergewöhnlich hohe Verkaufsergebnis des Jahres 2023 zurückzuführen. Das Konzernergebnis verbesserte sich deutlich, blieb jedoch mit –66,3 Millionen Euro weiterhin negativ (2023: –224,5 Millionen Euro). Hauptursache waren marktbedingte, nicht zahlungswirksame Neubewertungsverluste in Höhe von –199,6 Millionen Euro. Diese entsprachen einem Rückgang von rund 2,3 Prozent auf das like-for-like Immobilienvermögen.

Im Rahmen des strategischen Kapitalrotationsprogramms verkaufte CA Immo 13 nicht zum Kerngeschäft zählende Immobilien mit einem Bruttoverkaufsvolumen von etwa 170 Millionen Euro. Weitere Transaktionen mit einem Volumen von rund 250 Millionen Euro wurden unterzeichnet und sollen 2025 abgeschlossen werden. „Trotz eines schwierigen Transaktionsumfelds konnten wir Verkäufe mit einem Aufschlag auf den Buchwert erzielen“, so Viscius.

Tags: CA Immo
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