Rückkehr in Gewinnzone 2025 – Dividende von 0,90 Euro je Aktie vorgeschlagen.
Die CA Immobilien Anlagen AG hat im Geschäftsjahr 2025 eine deutliche Ergebnisverbesserung erzielt und ist in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der operative Cashflow (FFO I) übertraf dabei die Erwartungen des Unternehmens deutlich. Das nachhaltige Ergebnis (FFO I) lag bei 118,5 Millionen Euro und damit über dem Zielwert von über 104 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem leichten Rückgang um ein Prozent, während der operative Cashflow je Aktie mit 1,24 Euro leicht über dem Vorjahreswert lag.
Das Konzernergebnis belief sich auf 184,4 Millionen Euro nach einem Verlust von 66,3 Millionen Euro im Jahr 2024. Das Ergebnis wurde unter anderem durch stabile Mieterlöse, geringere Kosten, ein positives Neubewertungsergebnis sowie steuerliche Effekte gestützt. Die Mieterlöse lagen bei 230,9 Millionen Euro und damit drei Prozent unter dem Vorjahreswert, was vor allem auf Immobilienverkäufe und eine um 24 Prozent reduzierte Mietfläche zurückzuführen ist. Das Nettomietergebnis blieb mit 200,2 Millionen Euro weitgehend stabil (minus ein Prozent). Das operative Ergebnis (EBITDA) sank um vier Prozent auf 167,9 Millionen Euro.
„Wir haben im Jahr 2025 die Qualität unseres Portfolios weiter gesteigert und gleichzeitig Kosten in sämtlichen Unternehmensbereichen reduziert“, erklärte CEO Keegan Viscius. „Durch die konsequente Umsetzung unserer strategischen Prioritäten konnten wir einen Return on Equity von 7,2 Prozent erwirtschaften und unser Unternehmen stabil für die kommenden Jahre aufstellen.“ Der Vorstand wird der Hauptversammlung am 6. Mai 2026 eine Dividende von 0,90 Euro je Aktie vorschlagen.
Die Vermietungsquote des Bestandsportfolios stieg auf 94,9 Prozent nach 93,1 Prozent im Vorjahr. Insgesamt wurden Mietverträge über rund 190.100 Quadratmeter abgeschlossen. Ein wesentlicher Teil der Leerstände ist bereits mit zukünftigen Einzügen vorvermietet. Die Entwicklungspipeline umfasst derzeit drei Projekte, die vollständig vorvermietet sind. Zwei davon entstehen in Berlin nahe dem Hauptbahnhof. Nach Fertigstellung werden jährliche Bruttomieteinnahmen von rund 28 Millionen Euro sowie ein Immobilienwert von etwa 650 Millionen Euro erwartet.
Im Jahr 2025 wurden 16 nicht strategische Immobilien mit einem Gesamtvolumen von rund 539 Millionen Euro veräußert. Weitere Verkäufe im Umfang von etwa 130 Millionen Euro wurden Anfang 2026 abgeschlossen. Die Transaktionen führten zu einer weiteren Fokussierung und Qualitätssteigerung des Portfolios. Das gesamte Immobilienvermögen lag zum Jahresende 2025 bei rund 4,7 Milliarden Euro nach 5,0 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf Büroimmobilien, die rund 98 Prozent des Bestandsportfolios ausmachen.
Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 47,1 Prozent, der Netto-Verschuldungsgrad (LTV) lag bei 34,5 Prozent. Die liquiden Mittel beliefen sich auf 645,0 Millionen Euro. Für das Jahr 2026 erwartet das Unternehmen ein weiterhin unsicheres Marktumfeld. Geopolitische Entwicklungen könnten sich indirekt auf Wirtschaftswachstum, Inflation und Finanzierungskosten auswirken.






