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Baugenehmigung für „Timber Factory“ in München

von Onlineredaktion immobilien investment
17. September 2024
in Baustoffe, Deutschland, Gewerbe, International
Die Timber Factory wird Münchens größter und erster Holzbau-Campus. Visualisierung: HH Vision

Die Timber Factory wird Münchens größter und erster Holzbau-Campus. Visualisierung: HH Vision

UBM und ARE realisieren in der Nähe des Moosacher Bahnhofs Gewerbe-Campus in Holzbauweise.

Für den Gewerbecampus „Timber Factory“ eines Joint Ventures zwischen UBM Development und ARE Austrian Real Estate in München ist eine weitere Etappe erreicht worden. Wie die UBM am Dienstagvormittag via Aussendung berichtet, ist die Baugenehmigung für den Campus in Holzbauweise nahe des Moosacher Bahnhofs erteilt worden. Auf dem Gelände an der Baubergerstraße sollen in mehreren Phasen insgesamt 59.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche entstehen. Der erste Bauabschnitt umfasst rund 13.200 Quadratmeter, aufgeteilt auf 9.600 Quadratmeter Gewerbe- und etwa 3.600 Bürofläche.

Insgesamt sollen auf dem gesamten Campus etwa 24.000 Quadratmeter Gewerbefläche, mehr als 27.000 Quadratmeter Bürofläche und nahezu 4.000 Quadratmeter Einzelhandelsflächen entstehen. Das Projekt richtet sich insbesondere an Unternehmen aus den Branchen Automotive, Robotik und Pharma. Die Timber Factory ermöglicht es, „verschiedene Bereiche an einem Standort zu integrieren“, um „Interaktion leben zu können“, so die Projektbeschreibung.

Thomas G. Winkler, CEO der UBM Development AG, kommentierte das Projekt: „Mit der Timber Factory haben wir unsere Holzbau-Strategie in ein völlig neues Konzept übertragen: Hochwertige und nachhaltige Flächen, die nicht nur Produktion, Werkstätten und Forschungslabore, sondern gleichzeitig auch Büros beherbergen. Das ist es auch, was München aktuell fehlt!“

Ein zentrales Element des Projekts ist die umweltfreundliche Holz-Hybrid-Bauweise sowie ein Cradle-to-Cradle-Ansatz. Ziel ist es, Materialien der alten Lagerhallen auf dem Gelände wiederzuverwenden und umweltschonend zu recyceln. Durch sorgfältige Materialtrennung soll ein nahezu geschlossener Materialkreislauf erreicht werden. Der Abriss der Bestandsgebäude ist bereits abgeschlossen, und bis 2026 soll der erste Bauabschnitt bezugsfertig sein.

Tags: ARE Austrian Real EstateMünchenUBM Development
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