• Autoren
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
NEWSLETTER
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
immobilien investment
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
immobilien investment
WERBUNG
Home Trends & Design Baustoffe

Acredia: Fünftel der österreichischen Insolvenzen trifft Bauwirtschaft

von Charles Steiner
20. November 2023
in Baustoffe, Finanzierung, Österreich, Wohnen
Die österreichische Bauwirtschaft kämpft mit dem aktuellen Marktumfeld, so Acredia-Vorständin Gudrun Meierschitz. Foto: Acredia / Martina Draper

Die österreichische Bauwirtschaft kämpft mit dem aktuellen Marktumfeld, so Acredia-Vorständin Gudrun Meierschitz. Foto: Acredia / Martina Draper

Baustopps, Stornierungen, Zahlungsverzug und Insolvenzen bringen Bauwirtschaft unter Druck.

Die Zinswende und damit einhergehend zahlreiche Baustopps sowie Stornierungen und Insolvenzen hat der österreichischen Bauwirtschaft gehörig unter Druck gebracht. Das geht aus einer Analyse des Kreditversicherers Acredia in Zusammenarbeit mit Allianz Trade hervor, die einen Anstieg bei Insolvenzen im heimischen Baugewerbe von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgewiesen hat. Bis zum heurigen September hätten 667 Bauunternehmen Zahlungsunfähigkeit angemeldet, damit seien sie für ein Fünftel der Gesamtkonkurse in Österreich verantwortlich.

Mit ein Grund sind die stark rückläufigen Baugenehmigungen am österreichischen Wohnungsmarkt, da zahlreiche Neubauvorhaben aufgrund der steigenden Kosten und hoher Zinsen aufgeschoben worden sind. Demnach seien die Baugenehmigungen bis zum heurigen August um gut ein Drittel gesunken als 2019. Gudrun Meierschitz, Vorständin bei der Acredia: „Viele Bauprojekte werden derzeit auf Eis gelegt, gleichzeitig sind die Mieten in Österreich in diesem Jahr im Schnitt um 8,6 Prozent gestiegen. Bezahlbarer Wohnraum ist schon seit Jahren knapp, die aktuelle Situation dürfte sich jetzt noch weiter verschärfen.“ Ein kleiner Lichtblick sind die zuletzt leicht gesunkenen Materialkosten. Allerdings sind diese weiterhin auf hohem Niveau und Lohnkosten sowie Fachkräftemangel bereiten der Branche weiterhin große Sorgen.“

Meierschitz: „Die schwache Auftragslage trifft viele Projektentwickler und Bauunternehmen hart, da seit Monaten praktisch keine neuen Aufträge hereinkommen. Gerade die vielen mittelständischen Unternehmen sitzen als Subunternehmen oft zwischen den Stühlen. Sie haben wenig Raum zur Preisgestaltung gegenüber großen Auftraggebern, müssen aber regelmäßig Löhne und Lieferanten Monate vor Fertigstellung bezahlen. Das macht sie besonders anfällig bei einer schlechten Auftragslage.“ Das Resultat: Immer öfter müssten Abstriche bei den Margen gemacht werden.

Jedoch folgt Österreich mit diesem Bild dem gesamteuropäischen Trend. Vor allem in Deutschland nehmen die Firmenpleiten in der Baubranche massiv zu, dort seien 20 Prozent mehr Insolvenzen als noch 2022 verzeichnet worden. Am härtesten trifft dieser Trend Klein- und Mittelunternehmen, die zunehmend unter Liquiditätsproblemen leiden und mit der Zinslast zu kämpfen haben.

Tags: AcrediaAllianz Trade
TeilenTweetTeilen

Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren sie Push Nachrichten für Ihren Browser.

Abmelden
>

Ähnliche Beiträge

Andrea Dissauer steigt bei Buwog ein

Andrea Dissauer steigt bei Buwog ein

von Charles Steiner
1. Juni 2026

Immobilienmanagerin übernimmt Leitung des Property Managements in Österreich. Die Wohnimmobiliengesellschaft Buwog verstärkt ihr Managementteam: Andrea Dissauer übernimmt mit 1. Juni...

ÖGNI holt Ban Ki-moon nach Wien

ÖGNI holt Ban Ki-moon nach Wien

von Onlineredaktion immobilien investment
1. Juni 2026

Ehemaliger UN-Generalsekretär spricht beim ÖGNI Symposium 2026 über Nachhaltigkeit und Transformation. Die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) hat den...

Der Westen lebt vom Gestern

Der Westen lebt vom Gestern

von Thilo Hoffmann
1. Juni 2026

Gastkommentar von Dr. Thilo Hoffmann: Europas Nachkriegsgeneration baute Wohlstand auf. Ihre Enkel verwalten Besitzstände. Andere Teile der Welt bauen derweil...

Ein bissl was geht, aber der Aufschwung dauert noch

Ein bissl was geht, aber der Aufschwung dauert noch

von Charles Steiner
29. Mai 2026

Kommentar des Chefredakteurs: In den letzten Wochen waren durchaus namhafte Transaktionen in Wien zu beobachten. Bis sich der Markt aber...

Raiffeisen-Konsortium kauft Business Center Muthgasse

Raiffeisen-Konsortium kauft Business Center Muthgasse

von Charles Steiner
29. Mai 2026

Bürogebäude in Döbling mit rund 23.000 Quadratmetern von Deka erworben. Das „Business Center Muthgasse“ im 19. Wiener Gemeindebezirk hat einen...

Immofinanz steigerte sich operativ

CPI steigert Konzernergebnis

von Onlineredaktion immobilien investment
29. Mai 2026

Immobilienkonzern erzielt im ersten Quartal 2026 Gewinnsprung und verbessert Bilanzkennzahlen. Die CPI Europe AG hat im ersten Quartal 2026 stark...

Neueste Beiträge

  • Andrea Dissauer steigt bei Buwog ein
  • ÖGNI holt Ban Ki-moon nach Wien
  • Der Westen lebt vom Gestern
  • Ein bissl was geht, aber der Aufschwung dauert noch
  • Raiffeisen-Konsortium kauft Business Center Muthgasse
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

immobilien investment

Das Immobilien- & Anlagemagazin von DMV – della lucia medien & verlags GmbH.

Jetzt abonnieren!

NEWSLETTER

Folgen Sie uns!

Suche

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Impressum
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • AGB
  • Datenschutz

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Österreich
  • International
  • Wohnen
  • Gewerbe
  • Karriere & Köpfe
  • Trends & Design

© 2021 - 2022 DMV – della lucia medien & verlags GmbH

X
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier: Einstellungen